Some more ecards I discovered at Someecards. They always make me smile...
Showing posts with label christmas. Show all posts
Showing posts with label christmas. Show all posts
Thursday, December 25, 2008
Seasons Greetings!
Thanks to everybody who brought a smile to my face the past year. I just made a quick list of names, so I´m might have forgotten some of you. Anyway have a wonderful holiday and enjoy your time off.
Some more ecards I discovered at Someecards. They always make me smile...

... but I didn´t dare to post this one on my blog.
Some more ecards I discovered at Someecards. They always make me smile...
Wednesday, December 10, 2008
Bitte nach Ihnen!
(Guest post by Dirk von Gehlen. Thanks Dirk. I enjoyed reading your story. And Thanks to Markus for organizing the Münchner Blog-Wichteln - Secret Santa.)
Wir müssen uns München als freundliche Stadt vorstellen. Wann immer ich an der U-Bahntüre stehe und auf den nächsten Halt warte, wird mir dies aufs Neue bewusst. Dabei rede ich nicht von diesen glänzenden blauen U-Bahnzügen, die neuerdings den Münchner Untergrund befahren. Ich spreche von den älteren Modellen; jenen, die scheinbar mit der Zeit ihre Farbe verloren haben oder vielleicht niemals eine andere kannten als dieses verblichene Rotbraun fürs Sitzpolster und das vergilbte Holzimitat für die Wände. Wann immer ich in einem dieser 70er-Jahren-Züge am Ausgang stehe, bemerke ich an den beiden silbernen Türgriffen, die noch aus Zeiten der Maßlosigkeit stammen müssen, diese besondere Münchner Freundlichkeit: Denn zwei Griffe bräuchten diese Türen gar nicht. Betätigt man den einen Hebel, öffnet er die andere Türseite automatisch mit. Man erweist dem nebenstehenden Mitfahrer, der ebenfalls an der nächsten Station aussteigen will, also eine unvermeidliche Freundlichkeit, wenn man demonstrativ nach dem Hebel greift und anzeigt: Ich öffne die Türe für dich mit. Bei Zügen neuerer Bauart wird diese Tätigkeit auf einen einzigen leuchtenden Knopf reduziert. Dieser Knopf bietet aber nur Platz für einen Finger, es ist also klar: Es kann nur einer der beiden Wartenden drücken und die Tür öffnen. Da es im Angesicht der beiden silbernen Griffe aber die Möglichkeit gibt, dass beide hebelten, entsteht – das bilde ich mir jedenfalls ein – eine unausgesprochene Übereinkunft zwischen den beiden Reisenden, die um diesen Umstand wissen. Wer frühzeitig nach dem Hebel greift, sagt dem anderen damit: „Lass mal gut sein, ich kümmere mich um die Tür." Nicht-Münchner werden das vermutlich albern finden, es ganz sicher nicht verstehen.
Vielleicht müssen wir uns die Blogs dieser Stadt wie Reisende in alten U-Bahnmodellen im Münchner Untergrund vorstellen. Dann würde ich hiermit für Kerstin Klein und snowflakes & blackvampires nach dem silbernen Hebel greifen wollen: „Bitte nach Ihnen!"
Text: Dirk von Gehlen von Digitalen Notizen, Redaktionsleiter von jetzt.de (Süddeutsche Zeitung). Blog-Wichteln organisiert von Mawa von isarstadt.de. Mein Text erscheint bei isarstadt.de.
Wir müssen uns München als freundliche Stadt vorstellen. Wann immer ich an der U-Bahntüre stehe und auf den nächsten Halt warte, wird mir dies aufs Neue bewusst. Dabei rede ich nicht von diesen glänzenden blauen U-Bahnzügen, die neuerdings den Münchner Untergrund befahren. Ich spreche von den älteren Modellen; jenen, die scheinbar mit der Zeit ihre Farbe verloren haben oder vielleicht niemals eine andere kannten als dieses verblichene Rotbraun fürs Sitzpolster und das vergilbte Holzimitat für die Wände. Wann immer ich in einem dieser 70er-Jahren-Züge am Ausgang stehe, bemerke ich an den beiden silbernen Türgriffen, die noch aus Zeiten der Maßlosigkeit stammen müssen, diese besondere Münchner Freundlichkeit: Denn zwei Griffe bräuchten diese Türen gar nicht. Betätigt man den einen Hebel, öffnet er die andere Türseite automatisch mit. Man erweist dem nebenstehenden Mitfahrer, der ebenfalls an der nächsten Station aussteigen will, also eine unvermeidliche Freundlichkeit, wenn man demonstrativ nach dem Hebel greift und anzeigt: Ich öffne die Türe für dich mit. Bei Zügen neuerer Bauart wird diese Tätigkeit auf einen einzigen leuchtenden Knopf reduziert. Dieser Knopf bietet aber nur Platz für einen Finger, es ist also klar: Es kann nur einer der beiden Wartenden drücken und die Tür öffnen. Da es im Angesicht der beiden silbernen Griffe aber die Möglichkeit gibt, dass beide hebelten, entsteht – das bilde ich mir jedenfalls ein – eine unausgesprochene Übereinkunft zwischen den beiden Reisenden, die um diesen Umstand wissen. Wer frühzeitig nach dem Hebel greift, sagt dem anderen damit: „Lass mal gut sein, ich kümmere mich um die Tür." Nicht-Münchner werden das vermutlich albern finden, es ganz sicher nicht verstehen. Vielleicht müssen wir uns die Blogs dieser Stadt wie Reisende in alten U-Bahnmodellen im Münchner Untergrund vorstellen. Dann würde ich hiermit für Kerstin Klein und snowflakes & blackvampires nach dem silbernen Hebel greifen wollen: „Bitte nach Ihnen!"
Text: Dirk von Gehlen von Digitalen Notizen, Redaktionsleiter von jetzt.de (Süddeutsche Zeitung). Blog-Wichteln organisiert von Mawa von isarstadt.de. Mein Text erscheint bei isarstadt.de.
Teilnehmer:
Dr. Sno*
isarstadt
Lyroholisch
Digitale Notizen
münchenblogger
Notebook München
abspannsitzenbleiber
rettet das mittagessen
snowflakes & blackvampires
Stadtneurotiker
Tivoli-Blog
Unilife live
Vorspeisenplatte
Dr. Sno*
isarstadt
Lyroholisch
Digitale Notizen
münchenblogger
Notebook München
abspannsitzenbleiber
rettet das mittagessen
snowflakes & blackvampires
Stadtneurotiker
Tivoli-Blog
Unilife live
Vorspeisenplatte
Labels:
blog-wichteln,
christmas,
dirk von gehlen,
flip text,
isarstadt.de,
jetzt.de,
münchen,
munich,
subway,
Süddeutsche Zeitung,
u-bahn,
weihnachten,
xmas
Monday, December 24, 2007
Merry Christmas!
Season´s Greetings & Happy Holidays...
...to all of you. Hope you get a lot of hugs, kisses, presents, laughs and everything else you wish for.
Friday, December 21, 2007
Super!
I feel like it is Christmas already. When I came back home, there was this tiny parcel waiting on my laptop. My MINOX DCC Leica M3 arrived today! And it is such a wonderful little toy. The battery is still loading, so I couln´t try it out yet. Anyway, the camera is perfect for taking pics of people without being noticed.
Beware! Or I´ll shoot you secretly!
Beware! Or I´ll shoot you secretly!
Thursday, December 13, 2007
Introduction To Literature By Franz Dobler
Franz Dobler is a German author, journalist and DJ. Check out his website (German!) and blog for more information about him and his work.
I have been reading books ever since I can remember, but I owe him my love for special books and authors. About 15 years ago I would receive a book every Christmas from him and usually the book or author would be new to me. 1996 I received "A Christmas Memory" by Truman Capote. This little book and Franz Doblers´own work started my love for reading books by Capote and lead to authors like Charles Bukowksi, William S. Burroughs and many others.
I´ve got about five of Doblers´ books and I´m very fond of his style too. But I have to admit I started appreciating/enjoying his writing only when I was about twenty years old. And I still have to read his biography about Johnny Cash: "The Beast in me. Johnny Cash. Und die seltsame und schöne Welt der Countrymusik.". It´s waiting for me in my book shelf.
A few weeks ago I found out that he also starred in a movie project. I´m curious to see it and haven´t even managed to visit one of his recent readings and dj-events either but I do hope to catch up with that soon.
And where is the portrait I drew of him???? That was actually the reason for this post! I´ll scan and post it later.
I have been reading books ever since I can remember, but I owe him my love for special books and authors. About 15 years ago I would receive a book every Christmas from him and usually the book or author would be new to me. 1996 I received "A Christmas Memory" by Truman Capote. This little book and Franz Doblers´own work started my love for reading books by Capote and lead to authors like Charles Bukowksi, William S. Burroughs and many others.
I´ve got about five of Doblers´ books and I´m very fond of his style too. But I have to admit I started appreciating/enjoying his writing only when I was about twenty years old. And I still have to read his biography about Johnny Cash: "The Beast in me. Johnny Cash. Und die seltsame und schöne Welt der Countrymusik.". It´s waiting for me in my book shelf.
A few weeks ago I found out that he also starred in a movie project. I´m curious to see it and haven´t even managed to visit one of his recent readings and dj-events either but I do hope to catch up with that soon.
And where is the portrait I drew of him???? That was actually the reason for this post! I´ll scan and post it later.
Labels:
author,
charles bukowski,
christmas,
dj,
franz dobler,
johnny cash,
movie,
truman capote,
writer
Friday, December 7, 2007
Subscribe to:
Posts (Atom)

